Für Nachtschwärmer

Es geht doch schon morgen runter. Und das macht mir Angst darum bin ich noch zum Nachdenken ein bisschen von der Station geflohen. Nachts im Krankenhaus ist es wirklich angenehm, eine sehr ruhige Atmosphäre. Wie auch immer, also morgen der Umzug nach unten. Morgens kommt die liebe Psychologin zum letzten Mal. Die letzten drei Tage durfte ich tagsüber nach Hause. Die Abdomen Sonographie (fancy Worte für Organ Ultraschall der Bauch/Unterleib Gegend) hat gezeigt, dass die Blasenschiene wohl nichts gebracht hat und das mein Darm durch die Chemo an einer Stelle eine Verdickung /Entzündung hat. Lungenfunktion war wohl auch nur mittel, aber noch im Rahmen. Herzecho war oke. Immerhin etwas, irgendwas muss ja auch mal ganz sein.

Ich bin sehr froh, dass ich nach Hause gelassen wurde, obwohl ich vorher vorher nochmal einen Fieberschub von fast 39°C  hatte. Dann gab’s aber was gegen das Frieren, gegen das Fieber und ein kurzen Besuch vom Oberarzt, und dann gings heim. (Ja, ich habe erstmal nur ewig im großen, eigenen Bett gelegen. Es war sehr gut.) Und die letzten zwei Tage hats auch gut geklappt. Es war echt schön mal wieder ein bisschen Normalität um sich zu haben. 

Wie man den Geburtstag gut in einem Isolationszimmer auf der Intensiv Station feiert weiß ich noch nicht genau, vielleicht kann ich mir ja auch ein paar Stunden Freiheit erhandeln.

Naja ich wander mal wieder zurück, bis bald,

Jasminka

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